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Phalaenopsis, Zimmerpflanze des Monats September

Die Geschichte der Phalaenopsis

Die Schmetterlingsorchidee (Phalaenopsis) ist eine dekorative Orchidee, deren Blüten ein wenig an Schmetterlinge erinnern. In Ihrer gesamten Erscheinung ähnelt die Pflanze eher einer grünen Ballerina. Aus einem eleganten hohen Stiel wird ein üppiger Blütenzweig, der in einem anmutigen Bogen umso weiter nach unten ragt, je mehr Blüten sich daran öffnen. Die Blüten können groß und klein sein und haben häufig äußerst ansprechende Zeichnungen. Einige Orchideen haben einen leichten Duft, die meisten sind jedoch geruchlos. Was sie alle gemeinsam haben, ist ihre exotische Ausstrahlung, die langanhaltende Blüte und pflegeleichte Eigenschaften.

Herkunft

In den wärmeren Regionen, meist im tropischen Regenwald, wächst die Phalaenopsis häufig als Epiphyt auf Bäumen, Ästen und Zweigen und ernährt sich über ihre Luftwurzeln. Epiphyten sind Pflanzen, die auf anderen Pflanzen wachsen, ohne sich von diesen zu ernähren. Für ihre Pflege bedeutet dies, dass sie wenig Wasser benötigen und auf einem speziellen Substrat kultiviert werden, was man bereits in den durchsichtigen Töpfen sehen kann. Die Luftwurzeln wachsen zum Licht, daher hält ein transparenter Topf sie einigermaßen im Zaum.

Worauf sollten Sie beim Kauf einer Phalaenopsis achten?

Kontrollieren Sie die Anzahl der Triebe pro Topf und vor allem den Zustand der Blütenknospen: diese dürfen nicht eingetrocknet sein und sollten möglichst schon Farbe zeigen.
Knospenfall und verwelkte Blüten sind ein Zeichen dafür, dass die Pflanze ihren Höhepunkt bereits überschritten hat oder zu starken Äthylen-Konzentrationen ausgesetzt war (dieses Reifegas wird beispielsweise von reifen Früchten abgegeben).
Kleine schwarze Flecken auf den Blüten können ein Hinweis auf Botrytis-Befall sein, beschädigte Blätter sind in der Regel die Folge falscher Lagerung oder ein Transportschaden.
Die Pflanzen müssen frei von Krankheiten und Schädlingen, wie Napf-, Woll- oder Schildlaus, sein.
Achten Sie auch auf Kälteschäden: Bei Temperaturen unter 18°C sollten Phalaenopsis nur gut verpackt transportiert werden, auch wenn sie vom Konsumenten mit nach Hause genommen werden.
Sortimentsauswahl
Schmetterlingsorchideen sind in vielen Varianten erhältlich, meist als Zweitrieber, mit unterschiedlichen Blüten- und Lippenfarben, uni und auch gemustert. Neue Erscheinungsformen sind Kaskaden, Wellen oder mäandernde Formen, hängend, kriechend oder als Single (mit einer Blüte pro Pflanze). Blaue Orchideen wurden mit einem Farbstoff eingesprüht, bei neuen Knospen wird das Blau jedoch immer schwächer. Im Kommen ist der Dreitrieber, so wird aus der Phalaenopsis ein echtes Spektakel.

Garten Müller Pflegetipps

Die Phalaenopsis steht gern hell, ab Mitte Oktober kann sie sogar in direktem Sonnenlicht stehen.
Die ideale Zimmertemperatur liegt zwischen 18-22°C.
Die Schmetterlingsorchidee benötigt nur wenig Wasser. Wird die Pflanze einmal in der Woche kurz in ein Tauchbad gestellt, reicht dies aus. Anschließend das Wasser gut ablaufen lassen.
Solch einem Tauchbad fügen Sie alle drei Wochen speziellen Flüssigdünger für Orchideen hinzu, so haben die Pflanzen genug Energie, damit sich alle Knospen öffnen.

Quelle: pflanzenfreude.de

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